Wir haben im Laufe der Zeit fünf Touren organisiert - nur bei der aller ersten Tour blieb es trocken. “ Ab in den Süden“ war eine Tour, die wir in 2023 schon einmal angeboten hatten. Es war eine Tour, die aus Teilen von Martin Schiefers “Bunthäuserspitze-Tour“ und unserer ersten “Grüner-Ring-Tour“ und einigen neuen Abschnitten bestand. Wir starteten am S-Bahnhof Mittlerer Landweg, überquerten die A25 um dann entlang des Eichbaumsees und der Dove Elbe, vorbei am ehemaligen Klärwerk Kaltehofe in Richtung Rothenburgsort zu radeln.
Wir fuhren über die Norderelbbrücke, durchquerten die Veddel und steuerten eine Eisdiele in Wilhelmsburg an. Hier gab es leckeres selbstgemachtes Eis. Selbst an Hunden wird hier gedacht - es gibt Leberwursteis.
Nach dieser kulinarischen Pause radelten wir auf gut ausgebauten asphaltierten Radwegen durch den Wilhelmsburger Inselpark gen Harburg. Als gebürtiger Harburger konnte unsere Reiseleitung einige interessante Infos über diesen Stadtteil erzählen.
Hier in Harburg, wurde u.a. in der Zeit von 1954 - 2009 Hartgummiprodukte, wie z.B. Kämme für das Friseurhandwerk hergestellt. Das Gebäude steht teilweise unter Denkmalschutz. Die weitere Nutzung ist jedoch wegen einer vorhandenen Belastung fraglich.
Wir ließen den Harburger Bahnhof rechts liegen und fuhren entlang des Seevekanals. Das Wasser des Seevekanals versorgte bis 1930 die Mühle am Außenmühlenteich in Harburg. Infotafeln zu diesem Teil der Strecke stehen entlang des Weges.
Ebenso eine Gedenktafel an den Flug 42-51481, ein amerikanisches Flugzeug, dass hier im Jahr 1945 abgestürzte und bei dem alle 12 Besatzungsmitglieder ums Leben kamen.
Wir radelten weiter und unterquerten die A1 und befanden uns kurz danach in Niedersachsen.
Die Landschaft, die sich uns hier zeigte, waren weite Felder und Wiesen. Wieder auf Hamburger Stadtgebiet angekommen, ging es dann in Neuland neben der A1 über die Süderelbe. Wir fuhren weiter durch das alte und ländlich anmutende Wilhelmsburg. An der Windmühle “Johanna“ machten wir einen kurzen Boxenstopp.
Von dort war es dann nicht mehr weit bis zum Biergarten “Zum Anleger“. Wir stärkten uns mit bleifreiem Bier, Schorlen, Pommes, Currywurst und Flammkuchen.
Danach ging es wieder über die Norderelbbrücke zurück zum Ausgangspunkt unserer Tour.
Tourdaten: Reisezeit ca. 6 Std., Fahrzeit ca. 4 Std., 63 KM, Durchschnittsgeschwindigkeit 16,5 Km/h
TSV-Radtour vom 13. Juli 2025 „Ab in den Süden“
Erstellt von Bernd von Beuningen, Redaktion Peter Kyrieleis, Abteilungsleiter
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Da soll noch einer mal sagen, die TSV-Radsportgruppe ist wasserscheu. Man hätte es sich auch denken können. Wenn Renate und Bernd von Beuningen eine Tour organisieren, wird es auch regnen.





