Der Zug war zwar pünktlich, fuhr aber wegen irgendwelcher Bauarbeiten nur bis Bergedorf. Zum Glück funktionierten die Aufzüge in Bergedorf und auch im Hauptbahnhof.
Unsere Strecke führte uns vorbei an den Deichtor- und den Großmarkthallen. Weiter ging es über den Elbpark Entenwerder zur Wasserkunst Kaltehofe. Wir radelten weiter, unterquerten die A1 und mussten uns den Moorfleeter Hauptdeich mit vielen anderen Radfahrern, meist Rennradfahrern, teilen. Kurz hinter der Tatenberger Schleuse begann der Marschbahndamm. Historisch gesehen wurde die ehemalige Bahnstrecke in der dunklen Zeit der deutschen Geschichte gebaut. Viele Menschen mussten ihr Leben beim Bau lassen. Die Strecke ist jetzt eine wunderschöne gut ausgebaute Fahrradstrecke, die unter Bäumen entlangführt (Bild 1).
Beim Hofcafe Eggers machten wir bei Kaffee, Kuchen und Currywurst unseren Boxenstopp (Bild2). Von dort aus fuhren wir weiter in Richtung Geesthacht. Hier endete der Marschbahndamm.
Geesthacht liegt bekanntlich fast auf Meereshöhe und Schwarzenbek in einer schwindelerregenden Höhe von 44 Metern. Anstatt die Höhe in einem entspannten Anstieg über Geesthacht zu meistern, hatte der Tourenleiter die kürzere aber herausfordernde Strecke über Fahrendorf gewählt (Bild3). Der Rest war dann nur noch ein Kinderspiel.
In Dassendorf überquerten wir die B5 und fuhren zwischen den Feldern bis nach Schwarzenbek zu Opa Peters um uns eine kleine Kaltspeise zu genehmigen (Bild 4).
Insgesamt waren wir für die 56 KM ca. 5 Stunden unterwegs, davon 3:15 reine Fahrzeit
Radtour vom Hauptbahnhof Hamburg auf dem Marschbahndamm nach Schwarzenbek
Erstellt von Bernd von Beuningen; Redaktion Peter Kyrieleis, Abteilungsleiter
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Wir waren zu sechst und trafen uns am Sonntag, den 09. August 2026
um 09:00 Uhr am Bahnhof Schwarzenbek.





